WTFFF 2026

Zum ersten mal feierten wir im Kino Capitol das Wallis Tiny Fantastic Film Festival. Vom 9.-11. Januar zeigten wir unkonventionelle und spannende Filme. Vom Filmklassiker Mars Attacks! bist zum absurden Animationsfilm Mad God war alles dabei.

Mars Attacks!

Tim Burton (1996)

Die Marsianer sind da! ACK! ACK! ACK! ACK! ACK!
Mit ihren riesigen Gehirnen, quietschigen Stimmen und einem fragwürdigen Sinn für Humor landen Ausserirdische auf der Erde. Doch was als friedliche Begegnung beginnt, entwickelt sich schnell zur chaotischsten Invasion der Filmgeschichte! Erlebe eine All-Star-Besetzung (Jack Nicholson, Glenn Close, Pierce Brosnan und viele mehr) in dieser überdrehten Sci-Fi-Satire von Meisterregisseur Tim Burton aus dem Jahr 1996. Achtung: Es wird grün, explosiv und wild!

Rubber

Quentin Dupieux (2010)

Ein Reifen. Ein Killer. Keine Regeln.
Treffen Sie Robert: ein scheinbar gewöhnlicher Autoreifen, der in der Wüste erwacht und eine erschreckende Fähigkeit entdeckt – er kann allein durch Gedankenkraft Dinge explodieren lassen! Regisseur Quentin Dupieux serviert dir eine absurde, blutige und herrlich bizarre Geschichte über ein führerloses Stück Gummi auf einem Amoklauf. Begleitet wird das Ganze von einem verwirrten Publikum, das die Geschehnisse beobachtet. Dieser Film ist ein Statement über die Sinnlosigkeit des Kinos – oder hat das alles doch einen tieferen Sinn? Egal, es ist ein unvergesslicher Kult-Trip!

Mad God

Phil Tippett (2021)

Ein Albtraum, der 30 Jahre lang gewachsen ist.
Von der Legende Phil Tippett (Oscarprämierter Spezialeffektkünstler von Star Wars und Jurassic Park) kommt Mad God: eine atemberaubende, unheimliche und verstörende Reise in eine postapokalyptische Unterwelt. Verfolge den „Assassin“, der in die Tiefen dieses zerfallenden Reiches hinabsteigt, um eine mysteriöse Mission zu erfüllen. Dieser Film ist ein Meisterwerk der Stop-Motion-Animation, das ohne Dialog auskommt und stattdessen eine überwältigende Flut von grotesken Kreaturen, mechanischen Schrecken und surreale Landschaften liefert. Er ist düster, gewalttätig und ein echter Kunst-Horror-Trip.

Die Theorie von Allem

Timm Kröger (2023)

Schweizer Alpen, 1962. Bei einem Physik-Kongress im verschneiten Berghotel sucht der junge Doktorand Johannes Leinert nach der alles erklärenden Formel. Doch die Konferenz wird zum Schauplatz einer geheimnisvollen Kette von Ereignissen: ein mysteriöser Todesfall, eine allwissende Pianistin und eine bizarre Wolkenformation, die auf ein dröhnendes Geheimnis tief im Berg hindeutet. In elegantem Schwarz-Weiss und angelehnt an den klassischen Film Noir verschwimmen die Grenzen zwischen Wissenschaft, Wahn und Quanten-Realität. Regisseur Timm Kröger liefert einen visuell beeindruckenden, philosophischen Thriller, der die Vorstellung von der Welt auf den Kopf stellt.

Nach oben scrollen